Stress- und Krisenbewältigung

Kurse für Firmen und Privatpersonen

Gerne berate ich Firmen aber auch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Stress- und Krisenbewältigung.

Mein Dienstleistungsangebot umfasst einzelne Beratungsgespräche bis zu individuell ausgearbeiteten Kursen (ganz- bis mehrtägig) für Unternehmen.

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Informationen über Stress

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Der Begriff “Stress” ist zum Modebegriff geworden. Viele Menschen bezeichnen damit nicht die negative, krankmachende Form von Stress, sondern die positive Herausforderung im Sinne von “Ich habe viel zu tun” oder “Ich habe wichtige Aufgaben”. In diesen Fällen spricht man besser von “Herausforderungen” und nicht von “Stress”.

Definition von Stress
Wenn von “Stress” als Burnout-Ursache gesprochen wird, dann ist damit ausschliesslich der negative, krankmachende Stress gemeint, der verursacht wird durch das subjektive Erleben eines Menschen,
– Dinge nicht mehr positiv steuern und
– Probleme nicht mehr lösen zu können.

Dieser Stress blockiert auf die Dauer die Nutzung der natürlichen Ressourcen des Menschen und vermindert dadurch die Leistungsfähigkeit der einzelnen Person und der Organisation entscheidend

Auszug aus www.stressnostress.ch:

“Das Erleben eines Stresszustandes löst vielfältige und komplexe biochemische Prozesse im Organismus aus. Die Kurzbeschreibung soll lediglich dazu dienen, Stress besser als echtes Problem und nicht einfach als “Erfindung” zu verstehen.

Die unwillkürlich ablaufenden Stressvorgänge haben die Menschen entwicklungsgeschichtlich von ihren “Vorfahren” ererbt.

Die Natur stattet Lebewesen aus, auf eine echte Bedrohung rasch und konzentriert mit einer der beiden grundsätzlichen “Notfallstrategien” zu reagieren: mit Kampf oder Flucht. Dazu werden bestimmte Hirnzentren aktiviert, die ihrerseits über Nervenleitungen und Hormone andere Organe dazu veranlassen, Hormone auszuschütten und bestimmte Körperfunktionen auf die Kampf- oder Fluchtsituation auszurichten:

  • Ausschüttung von Adrenalin zur Erhöhung der Kurzzeitleistungsfähigkeit
  • Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen zur Intensivierung des Stoffwechsels
  • Ausschüttung von Cholesterin zur Hebung des Energieniveaus
  • Ausschüttung von Kortison (Cortisol) zur Erhöhung der Konzentration
  • Ausschüttung von Endorphinen zur Verminderung der Schmerzempfindlichkeit
  • Erhöhte Sauerstoffaufnahmen und Atemgeschwindigkeit
  • Verengung der Blutgefäße, Abzug von Blut aus der Hautoberfläche

Ein real stattfindender Kampf oder eine Flucht nutzen diese physischen Ressourcen und setzen sie in echte Leistung um.

Da in unserer heutigen menschlichen Kultur aber physischer Kampf und physische Flucht eher seltene Bewältigungsstrategien sind, wirken sich die Prozesse im Falle von häufiger Wiederholung oder gar bei Dauerzustand nicht mehr konstruktiv aus, sondern richten sich destruktiv gegen den Menschen selbst in Form bekannter Zivilisationskrankheiten (wie Herz-/Kreislaufprobleme, Verdauungs-/Magenprobleme, Hautprobleme, etc.).“


Die Ausschüttung der oben erwähnten Stresshormone hat folgende Wirkung:

  • Adrenalin:  erhöht die Energieversorgung des Körpers
  • Noradrenalin: unterstützt die Entstehung von Angst im limbischen System
    Adrenalin und Noradrenalin haben aber insgesamt eher eine kurzzeitige Wirkung.
  • Kortison (Cortisol): Aufputschmittel für den Körper und hat eher eine Langzeitwirkung mit folgenden Folgen:
    • dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel mit einer zunehmenden Insulinresistenz
    • man verspürt weniger oder nur kleinen Hunger
    • erhöhter Puls steigert die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems
    • Immunsystem wird geschwächt, Aktivität der „natürlichen Killerzellen“ wird gesenkt
    • Anfälligkeit für Infektionskrankheiten
    • Schlafbedürfnis und Schmerzempfinden wird gesenkt
    • Denkblockaden entstehen

Stressabbau oder Stressminderung

Zwei Hauptansatzpunkte für den Stressabbau bzw. für die Stressminderung:
-> Externe Stressoren beseitigen
-> Den Umgang mit den Stressoren ändern


Stressbewältigung

Strategien zur kurzfristigen Stressbewältigung:

  • Abreagieren
  • Ablenken
  • Gedanken stoppen
  • Innere Distanz schaffen
  • Positives Zureden (ich schaffe das)
  • Spontanes Entspannung-Suchen
  • Zufriedenheitserlebnisse schaffen

Strategien zur langfristigen Stressbewältigung:

  • Ablegen der Opferrolle (vom „Opfer“ zum „Akteur“, vom passiven Erdulden hin zur aktiven Veränderung
  • Überprüfen der eigenen Erwartungen und privaten sowie beruflichen Ziele
  • Der Weg aus der „Perfektions-Falle“
  • Aufbau von körperlichen und psychischer Ressourcen
    • Balance zwischen Arbeit und Erholung finden
    • Regelmässig Sport treiben , sich bewegen
    • Richtige Ernährung
    • Beziehungen pflegen
    • Eigene Interesse und Hobbies pflegen
  • Aneignung und Umsetzung von Wissen über Methoden des Zeitmanagements, Selbstmanagements, Konfliktmanagements und der Entspannung